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Was spricht für A faire Milch?
Woher kommt A faire Milch?
 
 Milchipedia
 



















































Behandelte Milch
Biobutter
Biomilch
Butter
Butterherstellung
Butterinhaltsstoffe
Butterkennzeichnung
Butterqualitätsstufen
Buttersorten

Behandelte Milch

  • Dauermilchprodukte
    Kondensmilch
    Milchpulver, Molkepulver und Sahnepulver
  • Entrahmte Milch, Magermilch
  • Homogenisierte Milch
  • Pasteurisierte Milch (Frischmilch)
  • Sterilisierte Milch
  • Teilentrahmte, fettarme Milch
  • Thermisierte Milch
  • Ultrahocherhitzte Milch (H-Milch, UHP-Milch)
  • Vollmilch
  • Vorzugsmilch

Biobutter

Bio-Milch und auch Bio-Butter unterliegen dem österreichischen Lebensmittel-Codex. Die Einhaltung dieser strengen Auflagen wird von verschiedenen Organisationen laufend kontrolliert.
Das AMA-Biozeichen ist eines jener Zeichen, das dem Konsumenten echte biologische Produkte garantiert. Neben den Lebensmittelbehörden und einschlägigen Fachorganisationen im Bereich des biologischen Landbaus überprüfen autorisierte Kontrollstellen bei den Bauern und Milchverarbeitern, ob die strengen Bestimmungen für Bio-Butter exakt eingehalten werden.

Biomilch

Etwa 7,5% aller österreichischen Bauern (15.000) wirtschaften nach den anerkannten Methoden des Biolandbaus. In Österreich kommen bereits 10% der verkauften Milchprodukte aus der biologischen Landwirtschaft. Bio-Milch unterliegt den Rechtsbestimmungen des biologischen Landbaus im österreichischen Lebensmittel-Codex. Die Einhaltung der strengen Auflagen wird von verschiedenen Kontrollorganisationen laufend überwacht. Das AMA-Biozeichen ist eines jener Zeichen, das dem Konsumenten echte biologische Produkte garantiert. Neben den Lebensmittelbehörden und einschlägigen Fachorganisationen im Bereich des biologischen Landbaus überprüfen autorisierte Kontrollstellen bei den Bauern und Milchverarbeitern, ob die strengen Bestimmungen für Biomilch exakt eingehalten werden.

Butter

Butter (von griechisch boútyron, etwa: Rinderquark/Rinderkäse) ist ein Streichfett, das zu mindestens 82 Prozent aus Milchfett besteht. Ein Wassergehalt von 16% darf nicht überschritten werden, damit das Produkt als Butter verkauft werden darf. Weitere Inhaltsstoffe der Butter sind die Milchbestandteile Milchzucker, Mineralstoffe, Cholesterin, Proteine, fettlösliche Vitamine, Milchsäure und Aromastoffe. Charakteristisch für Butter ist ein vergleichsweise hoher Gehalt an Ölsäure und an kurzkettigen gesättigten Fettsäuren.

Butterherstellung

Bei der Herstellung von Butter lässt sich der Produktionsablauf in folgende Abschnitte aufteilen:
1. Trennen des Rahms (Aufrahmen) aus der Milch entweder durch Stehen lassen oder Schleudern in einer Zentrifuge
2. Pasteurisieren bei über ~100°C, dadurch wird die Aktivität von Enzymen und Mikroorganismen verringert
3. physikalische Rahmreifung
4. biologische Rahmreifung (nur für Sauerrahmbutter, Zugabe einer Buttereikultur)
5. Schlagen des gekühlten Rahms entweder im Butterfass oder in der Buttermaschine (Buttern), anschließend Kneten der Butter
6. Ausformen und verpacken

Butterinhaltsstoffe

Butter ist eine Wasser-in-Fett-Emulsion mit einem Wassergehalt von höchstens 16% und einem Fettgehalt von mindestens 82%. Von Bedeutung ist der natürliche Gehalt an den Vitaminen* A, D, E und K, deren Anteil je nach Fütterung gewissen Schwankungen unterliegen kann.

Nährstoffe in 100g Butter in 1 Portion Butter = 15g

Energie 754 kcal / 3156 kJ 113 kcal / 473 kJ
Fett 83g 12,5g
gesättigte Fettsäuren 48g 7,2g
einfach ungesättigte Fettsäuren 23g 3,5g
mehrfach ungesättigte Fettsäuren 3g 0,5g
Cholesterin 240mg 36mg
Eiweiß 0,7g 0,1g
Milchzucker 0,7g 0,1g
Vitamin A 653µg 98µg (11%*)
Vitamin D 1,24µg 0,19µg (4%*)
Vitamin E 2,2mg 0,33mg (3%*)
Vitamin K 60µg 9µg (12%*)
* = Anteil der täglich empfohlenen Menge für einen Erwachsenen

Butterkennzeichnung

  • Butterverpackungen müssen mit folgenden Kennzeichnungselementen versehen sein:
  • Sachbezeichnung: z.B. "Teebutter", "Sommerbutter", "Butterschmalz"
  • physikalische Behandlung z.B. "aus pasteurisiertem Rahm"
  • Güteklasse
  • Fettgehalt in %
  • Gewicht in Gramm
  • Salzanteil in % bei gesalzener Butter
  • Zutaten: falls noch weitere Zutaten außer Milch verwendet werden
  • Genusstauglichkeitszeichen: dieses gibt Aufschluss darüber, in welchem EU-Land und in welchem Betrieb die Butter verarbeitet wurde. So stehen z.B. die Buchstaben AT für Österreich, D für Deutschland, usw.
  • Lagerbedingung und Mindesthaltbarkeitsdatum z.B. "gekühlt (3-9°C) mindestens haltbar bis...."
  • Name und Sitz der Molkerei bzw. des vertreibenden Unternehmens
  • Zusätzlich kann (freiwillig) eine Nährwertkennzeichnung sowie die Angabe der Buttersorte (Sauerrahmbutter, Süßrahmbutter) erfolgen.

Butter - Qualitätsstufen

Österreichische Butter darf in drei Qualitätsstufen auf den Markt gebracht werden:

- Güteklasse I = Teebutter*, mild-säuerlicher Geschmack bei Sauerrahmbutter bzw. Obersgeschmack bei Süßrahmbutter.

- Güteklasse II = Tafelbutter, darf leichte Geschmacks - oder Geruchsfehler aufweisen.

- Güteklasse III = Kochbutter, kann stärker ausgeprägte Geruchs- oder Geschmacksfehler erkennen lassen.

Für die Herstellung von Teebutter darf nur Milch oder Milchrahm verwendet werden. Für Tafel- und Kochbutter kann hingegen auch Molkerahm oder eine Mischung von Milch, Milch- und Molkerahm zum Einsatz kommen.
In Österreich hergestellte Butter (auch jene, die für die industrielle Weiterverarbeitung produziert wird) entspricht fast immer der Güteklasse I.
Butter, die das AMA-Gütesiegel trägt, muss auch am Ende der Haltbarkeit noch den Anforderungen der Güteklasse I entsprechen.

Buttersorten

Süßrahmbutter
• Geschmack: schmeckt frisch, mild, leichter Geschmack nach Schlagobers
• Unterschiede in der Herstellung: Der Reifungsprozess erfolgt ohne Zugabe von Milchsäurekulturen
• Empfehlenswert: zu Honig oder süßen Brotaufstrichen, wie z. B. Marmelade; zu Baguette und milden Brotsorten; für Süßspeisen, Torten und Gebäck; zur Verfeinerung von frischem Frühlingsgemüse.

Sauerrahmbutter
• Geschmack: leicht säuerlich, frisch, nussartiger Geschmack
• Unterschiede in der Herstellung: W ährend des Reifungsprozesses erfolgt die Zugabe von Milchsäurebakterien (Buttereikultur)
• Empfehlenswert: auf Brot mit Wurst, Schinken oder Käse; für herzhafte Gerichte, wie Fleisch, Wild oder Geflügel; zum Verfeinern von pürierten Suppen, Reis und Nudeln; herber schmeckendes Backwerk.

Mildgesäuerte Butter
• Geschmack: schmeckt entsprechend dem Namen mild-säuerlich und frisch
• Unterschiede in der Herstellung: Der Reifungsprozess erfolgt ohne Zugabe von Milchsäurekulturen. Es werden nach der Verbutterung Säure-, Aroma- oder Milchsäurebakterienkonzentrate eingeknetet
• Empfehlenswert: auf Bauernbrot zu mildem Käse oder säuerlich-fruchtigen Marmelade-Sorten; zur Zubereitung herzhafter Gerichte mit etwas milderem Charakter, wie Ragouts oder Aufläufe.

Butterzubereitungen
• Geschmack: je nach Zutat vielseitig, frisch
• Unterschiede in der Herstellung: Den einzelnen Buttersorten werden Zutaten wie Joghurt, Knoblauch, Kräuter usw. beigefügt
• Empfehlenswert: Kräuterbutter z.B. zu Gemüse und kurz gebratenem oder gegrilltem Fleisch; Joghurtbutter z.B. zu fruchtigen, süßen Marmeladen