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Osteoporose

Milch und Milchprodukte kontra Osteoporose

"Osteoporose" - auch Knochenschwund genannt - gehört zu einer der meist gefürchteten Erkrankungen im Alter. Sie ist auf einen Knochenmasseverlust zurückzuführen und hat u.a. schmerzhafte Frakturen zur Folge.

Schätzungsweise leiden in Deutschland etwa 4 - 6 Millionen Menschen an Osteoporose, wobei in erster Linie Frauen betroffen sind. Aber auch bei Männern tritt dieses Krankheitsbild in neuerer Zeit vermehrt auf. Die Pathogenese der Osteoporose ist multifaktoriell, so ist das Nachlassen bzw. der Ausfall der Östrogenproduktion (bei Frauen), Bewegungsmangel, Rauchen und mit Sicherheit eine ungenügende Calciumzufuhr dafür verantwortlich.

Da Calcium u.a. zum Aufbau der Knochen und deren Erhaltung unerlässlich ist, muss unbedingt eine ausreichende Zufuhr gewährleistet sein.

Die neuen Richtlinien der Deutschen Gesellschaft für Ernährung empfehlen eine tägliche Calciumzufuhr von:
Alter Calciumzufuhr/Tag
7 bis 9 Jahre: 900 mg
10 bis 12 Jahre: 1.100 mg
13 bis 18 Jahre: 1.200 mg
ab 19 Jahre: 1.000 mg

Für die Versorgung mit Calcium sind in erster Linie Milch und Milchprodukte verantwortlich. Schon mit dem Verzehr von ½ l Milch und 2 Scheiben Käse (60 g) ist diese Empfehlung erfüllt.
Der in der Milch enthaltene Milchzucker (Laktose) und die Milchsäure (z.B. im Joghurt, Dickmilch u.a.) verbessern die Calcium-Aufnahme aus diesen Lebensmitteln. Zudem spielt das günstige Calcium-Phosphor Verhältnis der Milchprodukte bei der Calciumausnutzung im Körper eine entscheidende Rolle.
Die Calcium-Versorgung aus pflanzlichen Lebensmitteln spielt nur eine untergeordnete Rolle, da sie häufig weniger Calcium enthalten.