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Pasteurisieren
ist ein schonendes Wärmebehandlungsverfahren, welches nach
dem französischen Chemiker und Mikrobiologen Louis
Pasteur benannt ist. Pasteurisierung von Frischmilch
ist in Österreich in Molkereien zur Gewährleistung der hygienischen
Qualität und zur Verlängerung der Haltbarkeit
gesetzlich vorgeschrieben. Auch Bauern, die ihre Milch direkt
an Schulen oder Kindergärten verkaufen, müssen
diese Milch pasteurisieren.
Anwendung findet überwiegend die schonende Kurzzeiterhitzung.
Dabei wird die Milch für 15-40 Sekunden auf 71-74°C
erhitzt und sofort wieder abgekühlt. Auf diese Weise
werden 99,5% aller Keime abgetötet.
Es gibt auch andere, weniger schonende Pasteurisierungsverfahren wie die
Hocherhitzung (85-90°C 8-15 Sekunden) oder die Hochpasteurisierung
(125°C 0,7 bis 1 Sekunde). Diese werden in Österreich aber
kaum praktiziert.
Probiotika
(griechisch: pro bios = für das Leben) nennt man Kulturen
für Sauermilchprodukte, die lebende Mikroorganismen
enthalten, welche natürlicherweise auch im Darm vorkommen.
Diese Probiotika sollen das optimale Verhältnis der
Bakterien im Darm fördern. Diese positiven Effekte resultieren
dann auf den Organismus.
Für diesen Zweck werden am häufigsten diverse
Laktobazillen wie z.B. L. Acidophilus, L. casei und verschiedene
Bifidobakterien (z.B. B. longum, B. Bifidum) eingesetzt.
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